So kalkulieren Sie Ihr Immobilienbudget

Die Entscheidung, eine Immobilie zu kaufen, ist oft mit vielen Fragen verbunden – vor allem, wenn es um die eigene finanzielle Situation geht. Hierbei ist es wichtig, im Vorfeld darüber informiert zu sein, welche Kosten beim Kauf einer Auslandsimmobilie auf den Käufer zukommen und wie eine Finanzierung auf Mallorca funktioniert.

 

                                                  

 

 

Die Finanzierung

Ein entscheidender Faktor bei der Immobilienfinanzierung ist das Eigenkapital. Je mehr eigenes Geld Sie in den Kauf einbringen, desto weniger müssen Sie finanzieren. Als Extranjero (Ausländer) und Nicht-Resident sollten Sie beim Kauf einer Ferien-Immobilie  Eigenkapital zur Verfügung haben. Die Finanzierungsanfrage läuft über eine Spanische Bank.
Denken Sie auch daran, dass Sie für eine Finanzierung in Spanien bereits vor dem eigentlichen Immobilienkauf die spanische Steuernummer (NIE) benötigen. Beantragen Sie diese also frühzeitig oder wenden Sie sich an uns, wir sind Ihnen gerne dabei behilflich.

 

Kaufnebenkosten im Auge behalten

Beim Kauf einer Immobilie fallen neben dem Kaufpreis auch diverse Nebenkosten an. Hierzu zählen Notarkosten, Grunderwerbsteuer, Grundbuchgebühren und eventuell auch das Honorar eines Anwalts/einer Anwältin, Übersetzer/-in oder einer Gestoria, die Sie durch den Verkaufsprozess begleiten.

Kaufnebenkosten können nicht in die Finanzierungsanfrage mit eingerechnet werden und sollten daher ebenfalls als Eigenkapital zur Verfügung stehen.

 

Laufende Kosten

Neben den einmaligen Kosten sollten Sie auch die laufenden Kosten für Ihre Immobilie in Betracht ziehen. Dazu gehören beispielsweise Hausgeld, Instandhaltungsrücklagen, Grundsteuer und Versicherungen. Stellen Sie sicher, dass Sie auch diese Ausgaben in Ihre monatliche Budgetplanung einfließen lassen.

Planen Sie außerdem einen finanziellen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben ein. Reparaturen oder Instandhaltungen können immer auftreten und sollten in Ihrem Budget berücksichtigt werden.

 

Steuern

Die Nicht-Residenten-Steuer (Modell 210), ist eine jährliche Steuer, die auf Einkünfte von Personen erhoben wird, die nicht in Spanien ansässig sind. Diese Regelung gilt auch für Eigentümer von Immobilien. Jeder, der in Spanien Immobilien besitzt, aber nicht dort ansässig ist, muss eine Steuererklärung abgeben, unabhängig davon, ob die Immobilie vermietet wird oder nicht. Dies betrifft vor allem ausländische Investoren und Personen, die ein Ferienhaus oder eine Zweitwohnung besitzen.

Die Höhe der Steuer basiert auf dem Katasterwert (Valor Catastral) der Immobilie.
Der Wert des Katasteramts wird als Grundlage für die Berechnung der fiktiven Miete herangezogen.

 

Fazit

Die Kalkulation Ihres Immobilienbudgets ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu Ihrem Eigenheim. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre Finanzen genau zu analysieren und alle Aspekte des Kaufs zu berücksichtigen. So stellen Sie sicher, dass Sie in der passenden Preislage suchen und nicht nur heute, sondern auch in Zukunft Ihre Immobilie finanzieren und genießen können.

Wenn Sie weitere Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen als erfahrene Immobilienmakler gerne zur Seite. Gemeinsam finden wir die optimale Lösung für Ihr neues Zuhause!

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